Startseite


Startseite

Herzlich willkommen auf der neuen Website des ded-freundeskreises!

Die erheblich erweiterte und aktualisierte neue Website dient zum einen der Dokumentation – was den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) einmal ausmachte –, aber vor allem den Bemühungen, die es gibt, sein „Vermächtnis“ bewahrend weiter zu entwickeln.

Wer wir sind und was wir wollen: der ded-freundeskreis wurde 2007 von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DED gegründet. Heute ist der Verein offen für alle aktiven und ehemaligen Fachkräfte der Entwicklungszusammenarbeit (EZ), die sich unseren Zielen verpflichtet fühlen.

Wir wollen unsere Erfahrungen in die Personelle Zusammenarbeit einbringen, kritischen Austausch darüber anregen und Begegnungen mit Partnerorganisationen aus und in Partnerländern fördern. Wir wollen dabei die bisherige Nord-Süd-Schiene in der EZ ergänzen durch den Süd-Nord- sowie den Süd-Süd-Austausch.

Ein Anliegen des DED war neben der Entsendung von Fachkräften die entwicklungspolitische Bildungsarbeit hier bei uns. Der ded-freundeskreis will sich künftig auf diesem Gebiet besonders engagieren.

Wir freuen uns über Ihre/Eure Rückmeldungen zu unserer neuen Website: Kommentare, Zuspruch und Kritik. Besonders würden wir uns über Ihren Mitgliedsantrag freuen!

Viel Spaß bei der Lektüre
 

            Aktuelle Infos           

 

Der ded-freundeskreis trauert um
Sigrid Düllo

Leider reißen die traurigen Nachrichten in dieser Zeit nicht ab.
Am 7. September 2022 ist unsere Kollegin, Sigrid Düllo (Sumowski),
nach langer schwerer Krankheit gestorben.
Während ihrer Zeit beim DED war sie im Personalreferat für die
Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer tätig.
Die Traueranzeige ist beigefügt.

Mit traurigen Grüßen

Wolfgang Müllerleile

Der ded-freundeskreis trauert um
Hans-Christian Ströbele (1939-2022)

Hans-Christian Ströbele war ein Freund des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED). Zwischen 2002 und 2012 setzte er sich - auf eigenen Wunsch mehrfach entsandt von seiner Partei - als DED-Verwaltungsratsmitglied für eine kritische Entwicklungspolitik und die Interessen der Entwicklungshelfer:innen ein.

Wir behalten Christian als kompetenten und kämpferischen Mitstreiter in bester Erinnerung.
Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.

Für den ded-freundeskreis Adi Eberhardt und Werner Würtele

Ein Nachruf von Bruno Schuckert

Afghanistan Konferenz 2022

Der Verband afghanischer Organisationen in Deutschland (VAFO) und der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO)

laden zur Afgahnistan Konferenz 2022 ein.

Es wird diskutiert, wie unter den schweren Bedingungen eine unabhängige afghanische Zivilgesellschaft von außen unterstützt werden kann.

Diese Frage wird gemeinsam mit Akteur:innen aus der afghanischen Zivilgesellschaft, mit Diaspora-Organisationen, deutschen und internationalen NGOs, hochrangigen Vertreter:innen der Bundesregierung und Abgeordneten des Bundestags in unterschiedlichen Formaten vertieft.

Freitag, 07. Oktober 2022, 9.00 – 18.00 Uhr
Humboldt Carré, Behrenstraße 42, 10117 Berlin

Für das Programm und zur Anmeldung hier weiterlesen ...

Wir nehmen Abschied von Herbert Walther

Trauerkarte für Herbert Walthre

Am 4. August 2022 ist unser lieber Kollege, Freund und Initiator des Stammtischs in der
Nolle, Herbert Walther, nach zuletzt schwerer Krankheit für immer eingeschlafen.
Ruhe in Frieden, Herbert!

Weiterlesen ...

Engagement Global lädt ein zum

Bundesweiten Netzwerktreffen
„Kommunale Entwicklungspolitik für Gesellschaftlichen Zusammenhalt"

vom 14. bis 16. September in Köln zum Thema „Transformation gemeinsam gestalten“

Hier das vorlaüfige Programm.
Anmeldung bis zum 04. September 2022 hier.

VENRO wertet den G7-Gipfel in Schloß Elmau aus

Vom 26. bis 28. Juli 2022 fand der G7-Gipfel auf Schloss Elmau statt.
Die Bundesregierung hat zu Beginn der G7-Präsidentschaft in ihrem Programm entwicklungspolitisch relevante Akzente gesetzt. Diese Pläne und die daran geknüpften Erwartungen wurden vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine erschüttert.

Nichtsdestotrotz tragen die Industriestaaten in vielen Bereichen wie der Schuldenkrise, bei der globalen Pandemiebekämpfung oder der Klimakrise eine große Verantwortung, Veränderungen voranzubringen.

Hier sind wichtige Impulse ausgeblieben. Angesichts der dramatischen globalen Situation sind die Ergebnisse des G7-Gipfels nicht zufriedenstellend. Bilanz aus entwicklungspolitischer Sicht: nicht zufriedenstellend.
Lesen Sie hier: „G7-Gipfel in Elmau: Wenig Fortschritt für eine gerechtere Welt“

AKLHÜ - 30.06.2022

"Enorme Bereicherung für unsere Gesellschaft": Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze ehrt zurückgekehrte Fachkräfte aus dem Entwicklungsdienst

Berlin/Köln/Bonn, 24. Juni 2022. „Ich weiß, was für engagierte Arbeit sie leisten“, sagte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze bei einem Festakt für Fachkräfte im Entwicklungsdienst in Berlin. „Ihr Engagement vor Ort ist ein wichtiger Baustein für eine friedlichere und nachhaltigere Welt“, so die Ministerin. Jedes Jahr engagieren sich rund 1.000 deutsche und europäische Fachkräfte als sogenannte Entwicklungshelfer*innen in weltweit ca. 90 Ländern.

Weiterlesen ...

Webinar beim
Europe Calling e.V.

mit dem Thema
“Hunger & Krieg - Wie der Ukraine-Krieg die globale Ernährungskrise befeuert & was wir tun können”

Gäste:
Roberto Berutti
, zuständiges Mitglied des Kabinetts des EU-Landwirtschaftskommissars

Prof. Dr. Stephan v. Cramon-Taubadel, Agrarökonom und Ukraine-Experte, Universität Göttingen
Bettina Iseli, Programmdirektorin der Welthungerhilfe
Dr. med. Lisa Pörtner, Charité Berlin/PIK

Wann? Mittwoch, 20.07.2022, 20-22 Uhr
Anmeldung hier - Für weitere Infos hier weiterlesen.

AKLHÜ - 30.06.2022

"Enorme Bereicherung für unsere Gesellschaft": Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze ehrt zurückgekehrte Fachkräfte aus dem Entwicklungsdienst

Berlin/Köln/Bonn, 24. Juni 2022. „Ich weiß, was für engagierte Arbeit sie leisten“, sagte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze bei einem Festakt für Fachkräfte im Entwicklungsdienst in Berlin. „Ihr Engagement vor Ort ist ein wichtiger Baustein für eine friedlichere und nachhaltigere Welt“, so die Ministerin. Jedes Jahr engagieren sich rund 1.000 deutsche und europäische Fachkräfte als sogenannte Entwicklungshelfer*innen in weltweit ca. 90 Ländern.

Weiterlesen ...

VENRO
­- Zivilgesellschaft weltweit stärken -

Zivilgesellschaftliches Engagement ist in der Mehrzahl der Länder weltweit unter Druck, Tendenz steigend. Nicht einmal 12% der Weltbevölkerung leben in Staaten, in denen Menschen weitgehend ungehindert ihre Meinung sagen, sich versammeln und gegen Missstände protestieren können. In 116 von 196 Staaten werden bürgerliche und politische Grundrechte massiv eingeschränkt.

In unserer aktuellen Stellungnahme „Zivilgesellschaft weltweit stärken“  zeigen wir vier Handlungsfelder für die Bundesregierung und den Bundestag auf, um dem Problem der Shrinking Spaces der Zivilgesellschaft weltweit zu begegnen.

BDI holt Ex-Ministerin

Grünen-kompatibel, wirtschaftsnah, politisch erfahren: die CDU-Politikerin Tanja Gönner wird Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Industrie. TAZ 3.6.2022.

Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der GIZ, soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 ihr neues Amt übernehmen.

Der ded-freundeskreis

beglückwünscht den WFD zu seiner erfolgreichen Wasserkampagne.
Weitere Informationen unter Wasser. Not. Hilfe. und im Newsletter des WFD.

04.05.2022 - VENRO

Mit unserer Stellungnahme „Nur mit einem inklusiven Multilateralismus lässt sich nachhaltige Entwicklung finanzieren“ formulieren wir Vorschläge für strukturelle Reformen der internationalen Finanzierung nachhaltiger Entwicklung. Angesichts der gravierenden Folgen der Corona-Pandemie auf die ärmsten Länder, zielen unsere Vorschläge darauf, die globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 noch zu erreichen.

Aus unserer Sicht bedarf es einer grundlegenden Reform der globalen Finanzarchitektur, um das internationale Wirtschafts- und Finanzsystem nachhaltiger, inklusiver und damit krisenfester zu gestalten. Die Vereinten Nationen (UN) müssen in der internationalen Steuer- und Schuldenpolitik gestärkt werden. Die Führungsrolle der UN in der multilateralen Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik und der Umsetzung der Agenda 2030 muss ausgebaut werden. Hierfür bedarf es einer engeren Verbindung beispielsweise der G20 an den UN-Wirtschafts- und Sozialrat und damit an das Hochrangige Politische Forum (HLPF) sowie das Entwicklungsfinanzierungsforum (FfD-Forum).

Im Gefolge der Rio-Konferenz über Umwelt

und Entwicklng (UNCED) in Rio de Janeiro 1992 wuirden in Deutschland zwei Dachverbände zivilgesellscaftlicher Organisationen gegründet: VENRO mit überwiegend entwickungspolitischen und das Forum Umwelt und Entwicklung (FuE) für eher umweltausgerichtete Organisationen, wobei eine ganze Reihe bei beiden Dachverbänden Mitglied sind. Hier der SDG-Newsletter des Forums.

26.04.2022 - VENRO fordert mehr Mittel

für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe im Ergänzungshaushalt.

Deutschland und Europa befinden sich angesichts des Krieges in der Ukraine mitten in einer Zeitenwende. Die inhaltliche Tragweite dieser Zeitenwende ist vielleicht noch nicht in allen Einzelheiten ausbuchstabiert, deutlich ist jedoch, dass sie sich im Bundeshaushalt mit deutlich mehr Mitteln für die Verteidigungs- und Sicherheitspolitik auswirkt und andere Politikbereiche wie die Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe anstatt wie in der Koalitionsvereinbarung vorgesehen in einen Gleichschritt, nun in eine haushaltspolitische Konkurrenz treten. Gleichzeitig hat der Krieg in der Ukraine auch massive Auswirkungen auf viele Partnerländer. Neben die Rückschläge durch die Covid-19-Pandemie und die Herausforderungen die Agenda 2030 und das Pariser Klimaabkommen umzusetzen tritt eine weitere Krise. Die ohnehin schon schwierige Lage in vielen Ländern im Bereich der Ernährungssicherheit wird durch die wegfallenden Lebensmittelexporte aus der Ukraine und Russland und die steigenden Preise für Lebensmittel in vielen Ländern massiv verschlechtert. Zusätzliche Mittel für die Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung sind insofern dringend geboten.

VENRO reagiert im Bereich der Interessensvertretung mit seiner Haushaltsstellungnahme, Pressearbeit und Gesprächen mit Haushälter_innen auf die geplanten Kürzungen der Mittel der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe. Am Mittwoch berät das Bundeskabinett mit dem Ergänzungshaushalt über die Veränderungen der Haushaltsplanungen durch den Krieg. Im Vorfeld dazu hat sich VENRO zusätzlich mit einer Pressemitteilung

Auch andere Akteure äußern sich zur Kabinettssitzung am Mittwoch. Campact und Aktion gegen den Hunger wenden sich z.B. mit einer Anzeige in einer großen Tageszeitung an den Finanzminister und werden mit einer öffentlichen Aktion vor dem Kanzleramt auf den Bedarf zusätzliche Mittel für die Ernährungssicherung hinweisen. Sie möchten die Aktion auch über Twitter unter dem Hashtag #Ernährungssicherheit verstärken.

Wir möchten dazu anregen, sich auch selbst mit weiteren öffentlichen Aktivitäten (Presse, Twitter, politische Gespräche) für die Erhöhung der Haushaltsmittel einzusetzen. Dafür kann gerne auf unsere Pressemitteilung zurückgegriffen werden.

VENRO wird auch in den nächsten Wochen die Haushaltsverhandlungen im Sinne der Forderungen der Mitgliedsorganisationen beeinflussen.

Die EU ist die größte Handelspartnerin Afrikas

"Die EU ist die größte Handelspartnerin Afrikas. Als solche plant sie, ihre Handelsbeziehungen zu den afrikanischen Ländern weiter auszubauen und zu vertiefen. Im Europäischen Parlament wird aktuell darüber diskutiert, inwieweit diese Zielsetzungen dazu beitragen, die Armut zu überwinden und die soziale Ungleichheit zu verringern. Ein Parlamentsbeschluss steht für Juni 2022 an.
Mit der aktuellen Stellungnahme von VENRO wird formuliert, wie eine gerechte und nachhaltige europäische Handelspolitik dazubeitragen kann, die Ziele der Agenda 2030 doch noch zu erreichen."

23. März 2022 - BMZ Haushalt 2022

Das Bundeskabinett wird heute  am Mittwoch (23.03.22) den Haushaltsentwurf der Ampel-Koalition für 2022 im Bundestag vorstellen. Demnach soll der BMZ-Etat auf 10,9 Mrd. Euro absinken (Vorjahr: 12,4 Mrd. Euro).
Die Humanitäre Hilfe im Ausland sinkt leicht auf 2 Mrd. Euro (-110 Mio. Euro).

Eine zusätzliche Reserve für Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine in Höhe von einer Milliarde Euro liegt beim Finanzministerium.

Von geplanten Kürzungen sind auch einige, aber nicht alle zivilgesellschaftlichen Fördertitel betroffen. Besonders drastisch ist der geplante Rückgang im Titel Krisenbewältigung, Wiederaufbau und Infrastruktur (Übergangshilfe) auf 550 Mio. Euro (-386 Mio. Euro).

VENRO hat zum Kabinettsbeschluss eine Pressemitteilung veröffentlicht sowie im Vorfeld einen Standpunkt zur Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit und Humanitärer Hilfe. Darüber hinaus wird VENRO auch wieder Gespräche mit den zuständigen Haushaltspolitiker_innen führen.

Eine Analyse des Haushaltsentwurfes findet Ihr hier

Siehe auch hier: Haushaltsentwurf 2022: Fatales Signal für die Entwicklungspolitik

März 2022 - Aus aktuellem Anlass

VENRO, Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe, nimmt Stellung: „Unser aktueller Newsletter: Humanitäre Hilfe für die Ukraine“

4.085 Besucher
nach oben