ded-freundeskreis e.V.

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Austausch und Kooperation

Der ded-freundeskreis wurde 2007 gegründet in einer Zeit als sich bereits die Fusion der drei Entwicklungsorganisationen GTZ, InWEnt und DED abzeichnete. Diese sollte 2011 auf „Augenhöhe“ vollzogen werden. Es kam wie bekannt anders.

Rasch wurde uns klar, was unsere Partner und die deutsche Gesellschaft mit der Integration des DED in die GTZ verloren hatten. Folgerichtig wandten wir uns mit unserem „Aufruf zu einem neuen deutschen Entwicklungsdienst“ 2011 an die Öffentlichkeit.

Der Aufruf ging ein in die Debatten des großen Begegnungsfestes „DED fast 50“ am Werbellin-See im Mai 2013. Er mündete in den von rund 750 Teilnehmenden einmütig angenommenen sogenannten Werbelliner Appell.

Der ded-freundeskreis hatte damit seinen Auftrag. 2015 beauftragten wir ein Gutachterteam mit einer „Bestandsaufnahme internationaler Programme für Entsendung und Austausch engagierter Fachkräfte Innovative Ansätze und Erfahrungen aus der entwicklungspolitischen Praxis“, führten Fragebogen-Aktionen, Interviews mit potentiellen Kooperationspartner:innen und Runde Tische mit den Diensten und Expert:innen durch, suchten das Gespräch mit dem BMZ etc..  
So wurde die Förderung der Zusammenarbeit zwischen sozial und ökologisch engagierten Fachkräften weltweit zum Kernanliegen des ded-freundeskreises. Lesen Sie hierzu unsere Programmskizze „Austausch International Engagierter Fachkräfte“ AIEF und den Flyer.

Es war und ist ein zähes Geschäft. Eingefahren zeigte sich die bürokratisch festgezurrte Nord-Süd-Einbahnstraße. Freudig nahmen wir deshalb zur Kenntnis, dass AGIAMONDO , zuvor AGEH mit ihrem Weltdienst ein Programm auflegte, das unserem Anliegen nahekam. Nicht unerwähnt soll zudem der Freiwilligendienst weltwärts bleiben, der zuvor bereits Initiative Richtung eines Süd-Nord-Programms ergriffen hatte.